PR – Personal Record
PR steht für Personal Record und bezeichnet deine persönliche Bestleistung in einer bestimmten Übung, einem Workout oder einer Disziplin. Im Functional Fitness kann das zum Beispiel das höchste Gewicht im Deadlift, die schnellste Zeit in einem bekannten WOD oder die beste Wiederholungszahl in einem festgelegten Zeitfenster sein.
Wie wird ein PR im Training eingesetzt?
Ein PR ist ein konkreter Bezugspunkt für deine Leistungsentwicklung. Du kannst ihn bei Kraftübungen, Ausdauerleistungen und standardisierten Workouts dokumentieren. Besonders aussagekräftig ist der Vergleich, wenn die Bedingungen möglichst ähnlich bleiben: gleiche Übungsausführung, identisches Gewichtsschema, vergleichbare Pausen und ein ähnlicher Trainingszustand.
Warum Testbedingungen wichtig sind
Nicht jede Bestleistung lässt sich direkt mit einer anderen vergleichen. Ein neuer PR bei einer Übung mit veränderter Technik oder größerem Bewegungsumfang ist möglicherweise nicht mit früheren Ergebnissen gleichzusetzen. Auch Schlaf, Ernährung, Stress und das Aufwärmen können die Leistung beeinflussen. Notiere deshalb neben dem Ergebnis auch Datum, Standards und relevante Rahmenbedingungen.
PR sinnvoll dokumentieren
- Halte Übung, Gewicht, Wiederholungen oder Zeit genau fest.
- Notiere Bewegungsstandard und verwendete Variante.
- Ergänze bei Bedarf Trainingszustand, Pausen und äußere Bedingungen.
- Vergleiche Ergebnisse möglichst unter ähnlichen Voraussetzungen.
PR, PB und 1RM
PR und PB (Personal Best) werden im Training häufig synonym verwendet. Ein 1RM bezeichnet dagegen speziell das höchste Gewicht, das du in einer Übung für eine technisch saubere Wiederholung bewältigst. Ein PR kann sich auch auf andere Leistungen beziehen, etwa eine Laufzeit oder ein Workout-Ergebnis.
Ein PR ist nicht nur eine Zahl: Erst durch klare Standards und saubere Dokumentation wird er zu einem aussagekräftigen Vergleichswert.
Die Inhalte dieses Glossars dienen der allgemeinen Information rund um Training, Functional Fitness, Ausdauer, Kraft und Regeneration. Sie ersetzen keine individuelle medizinische, physiotherapeutische oder ernährungsbezogene Beratung. Trainingsanforderungen, Bewegungsstandards und Wettkampfregeln können sich je nach Veranstaltung, Organisation und individuellem Leistungsstand unterscheiden und ändern. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Unsicherheiten sollte fachlicher Rat eingeholt werden.